Deutsche Geldscheine
von der Reichsgründung bis zum Euro
130 Jahre Deutsche Mark

 

 

Ausstellung im Heimathaus
am 18. - 20. Oktober 2019 und 25. - 27. Oktober 2019
jeweils von 14.00 - 18.00 Uhr

 

Nach der Reichsgründung 1871 beschloss der damalige Reichstag am 4. Dezember desselben Jahres das 1. Reichsmünzgesetz. In allen damaligen deutschen Königreichen, Fürsten-, Herzogtümern, Grafschaften und freien Städten sollten Dukaten, Taler, Kreuzer, Schilling, Heller und Groschen von Mark und Pfennig abgelöst werden. Diese radikale Maßnahme zur Einführung eines neuen, einheitlichen Zahlungsmittels war jedoch für das junge Deutsche Kaiserreich eine große Herausforderung und nicht in kurzer Zeit zu bewältigen. Es dauerte noch gut 20 Jahre, bis ausschließlich Mark-Münzen und Banknoten in Umlauf waren.

In der von Adolf Domeier zusammengestellten Ausstellung präsentiert der Heimatverein für das Kirchspiel Dorfmark auf Stelltafeln Deutsche Banknoten in Form von Papiergeld ab der Reichsgründung bis zur Einführung des Euros.

Betrug bei Kriegsbeginn 1914 die Geldumlaufmenge noch rund 6 Milliarden Reichsmark, stieg sie bis Kriegsende und danach auf 28 Milliarden an. Diesen großen Geldbedarf, den auch die hohen Nachkriegskosten mit verursachten, versuchte der Staat mit Druck von noch mehr Banknoten zu finanzieren. Mit der damaligen Verschlechterung der Weltwirtschaftssituation kamen später rund 3.000 Sorten sogenannter Notausgaben zusätzlich in Umlauf, denn viele Städte, Gemeinden und Kreise, Post, Bahn und private Einrichtungen gaben mit oder ohne behördliche Genehmigung ganze Serien dieser Notscheine aus. Diese Form des Geldes, das für die Bevölkerung in unmittelbarer regionaler Umgebung von Bedeutung war, wird natürlich ebenfalls gezeigt.

Zusätzlich werden sich die hiesigen Sparkassen und Banken auf Extra-Stellwänden vorstellen.

Weiterhin ist geplant, zeitlich passend zu den vorgestellten Banknoten entsprechende Bilder und Schriftstücke aus den alten Landkreisen Soltau und Fallingbostel zu zeigen.

 

 

Wer weiß schon, wie die Siedlung „Klein Hamburg“ oder der „Landratenhof“ zu ihren Namen kamen oder dass es in Dorfmark einst eine Wasserburg gab?

 

Wir haben an mehreren markanten und historisch interessanten Punkten Informationstafeln mit historischen Erläuterungen und entsprechenden Bildern aufgestellt.

 

Zusätzlich zu den dauerhaft installierten Schildern gibt es ein Faltblatt mit Ortsplan, in dem diese „Spannenden Standpunkte in Dorfmark“ eingezeichnet sind. Auf diese Weise können die Dorfmarker und ihre Gäste die Ortsgeschichte bei einem Spaziergang interessant und unterhaltsam kennenlernen. Den Flyer erhalten Sie bei der Dorfmark Touristik, man kann ihn aber auch einer Box entnehmen, die direkt an der Infotafel befestigt ist.

Hier können Sie sich das Faltblatt zu unserem Dorfspazierganges "Ansichtssache! Spannende Standpunkte in Dorfmark" herunterladen.
flyer_ansichtssache__2019.pdf
PDF-Dokument [12.6 MB]
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Heimatverein für das Kirchspiel Dorfmark